10 Trends für Marketing und Kommunikation 2016

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Erfolgreich ist heute, wer Kunden und Interessenten über alle Berührungspunkte relevante Informationen und Angebote zuspielt und Marketingprozesse kundenorientiert gestaltet. Das Medien- und Kundenverhalten ist einem ständigen Wandel unterzogen, entsprechend müssen Werbung und Kommunikation reagieren.

#1

Qualität wird immer wichtiger

Langfristig setzt sich nur Qualität durch – auch in der Kommunikation. Sowohl mit hochwertigem Content Marketing als auch durch professionelle Kundenbeziehungen kann sich ein Unternehmen als Experte profilieren, Vertrauen und Aufmerksamkeit wecken und die Marke stärken. Beides sind auch zentrale Erfolgsfaktoren für Aktivitäten in Social Medias. Die Folge ist, dass Google hochwertige und nutzbringende Inhalte mit guten Rankings belohnt.

#2

Marken bleiben essentiell

Die Medienvielfalt steigt, mit ihr die Anzahl der Kanäle und Endgeräte. Umso wichtiger werden Marken, die den Konsumenten langfristig Orientierung bieten. Starke Marken haben ein klares Profil, polarisieren, stehen für bestimmte Werte: für herausragenden Service, einen bestimmten Lifestyle, nachhaltige Produktion oder Innovation. Marken sind für Unternehmen wichtig, weil sie langfristig wirken und sich nicht einfach kopieren oder verdrängen lassen.

#3

Kreativität ist gefragt

Beim Warten zücken Konsumenten das Smartphone – auf der Straßenbahnhaltestelle, in Werbepausen vor dem Fernseher oder im Kino vor dem Filmstart. Werbung hat somit einen schwereren Stand als je zuvor. Aufmerksamkeit erhält nur, wer seine Botschaften besonders kreativ, humorvoll oder spannend vermittelt. Dabei geht es nicht nur um Headlines und Bilder, sondern um interessante Geschichten rundum ein Produkt oder Unternehmen.

#4

Storytelling statt Werbung

Der Kunde entscheidet heute viel freier, wann und ob er ein bestimmtes Angebot in Anspruch nimmt (siehe auch „Warum eindimensionale Botschaften nicht mehr reichen“).Um den Kunden zu erreichen, sind nicht nur werbliche Ansprache und Angebote von Bedeutung, sondern vor allem eine individuelle und emotional geladene Kommunikation, die den Kunden auf der Beziehungsebene abholt und für positive Erlebnisse sorgt. Werbebotschaften werden umso besser wahrgenommen und führen eher zu Reaktionen, je mehr sie in eine Geschichte verpackt sind, die dem Leser einen Mehrwert und Nutzen vermittelt. Die Kunst des Storytellings lässt Werbebotschaften in einem noch besseren Licht glänzen.

#5

Journalismus als Werbedisziplin

Qualitative Inhalte sind das Non-Plus-Ultra, um sich in der täglichen Informationsflut zu differenzieren. Hier muss sich Werbung und Content Marketing an journalistischen Grundsätzen orientieren.

#6

Authentisch und echt

Ein Grund, warum Soziale Medien gut funktionieren liegt darin, dass die Inhalte von den Usern selber gestaltet sind. Videos, Bilder und Text zeigen das reale Leben und erzählen Geschichten aus dem Alltag. Authentische vorgetragene Werbebotschaften von Unternehmern und Kunden liegen daher voll im Trend. Die Kunst liegt darin, diesen gelebten Realismus auch professionell in Szene zu setzen.

#7

Renaissance der Printmedien

Jeder Trend erzeugt einen Gegentrend: die digitale Informationsflut stärkt wiederum die Bedeutung klassischer Printmedien, ob Plakate, Anzeigen oder das unternehmenseigene Kundenmagazin. Für einen effizienten und nachhaltigen Markenaufbau kommt es auf den guten Mix an.

#8

Ohne Mobile-Optimierung geht es nicht

TV, Radio und auch Printpublikationen werden künftig vermehrt auf unterschiedlichen Endgeräten und zunehmend auch unterwegs genutzt. Alle Online-Inhalte müssen deshalb «responsive» gestaltet sein, sich also automatisiert an die Bildschirmgrössen der Ausgabegeräte anpassen.

#9

Video-PR und Erklärvideos lancieren

Video-Marketing ist bereits seit längerer Zeit ein gefragtes und wertvolles Instrument für die Leadgenerierung. Aktuell geht der Trend Richtung Erklärvideos. Damit lassen sich komplexe Zusammenhänge oder komplizierte Produkte einfach und bekömmlich darstellen. Zudem gehen knapp zwei Drittel der User, die eine Videoanleitung für ein Produkt auf YouTube angeschaut haben, danach auf die Unternehmenswebsite.

#10

E-Mail-Marketing bleibt wichtig

E-Mail-Marketing erlaubt als einziges digitales Marketing-Instrument, einen langfristigen, nachhaltigen, personalisierten und damit besonders wertschöpfenden Dialog entlang des gesamten Kundenlebenszyklus zu führen. Totegesagte leben länger: E-Mail-Marketing bleibt damit neben der Website ein zentrales Instrument jeder digitalen Marketing-Strategie.